Ein gutes Foto ist ein Foto, auf das man länger als eine Sekunde schaut.“ Der französische Fotograf Henri Cartier-Bresson legte auf die gute Qualität seiner Fotografien wert. Hobbyfotografen, die an hochwertigen Aufnahmen interessiert sind, können zum Knipsen eine Spiegelreflexkamera verwenden. Ob Vollformat- oder Crop-Sensor – die Modelle gelten als Premium-Variante der klassischen Fotoapparate. Dementsprechend können sie mit mehreren Besonderheiten aufwarten.

 

Pixabay.com © pixel2013 CCO Public Domain

Geht es darum, qualitativ hochwertige Fotos zu schießen, stellt die Spiegelreflexkamera die Premium-Variante des Fotoapparates dar.

Was sollte eine gute Spiegelreflexkamera können?

Mit dem Fortschreiten von Smartphonekameras nimmt der Umsatz der Spiegelreflexkamera in Deutschland stetig ab. Im Jahr 2018 gingen nur 310.000 digitale Spiegelreflexkameras über die Ladentische. Im Vergleich dazu waren es 2012 noch knapp eine Million Modelle. Inzwischen hat sich die Kamera zu einem Utensil passionierter Hobbyfotografen entwickelt. Damit diese sich an der Qualität ihrer Bilder erfreuen können, gilt es, beim Kauf der Spiegelreflexkamera auf mehrere Faktoren zu achten. Dazu gehören:

- das Sensorformat,

- der Bedienkomfort,

- die Auflösung und

- der Bildstabilisator.

Beim Bildsensor gilt das Motto „größer ist besser“. Immerhin profitieren Fotografen bei einem größeren Sensor von einer besseren Bildqualität. Speziell die digitalen Kameras können mit einer außerordentlichen Qualität punkten. Wer sich für ein Modell mit Vollformatsensor entscheidet, sollte allerdings die Kosten im Blick behalten.

 


TIPP:

Für Schnäppchenjäger empfiehlt sich eine Spiegelreflexkamera mit dem Format APS-C. Dieses liefert ausgezeichnete Bildergebnisse und ist deutlich günstiger als Modelle mit Vollformatsensor.


 

Auch die Auflösung spielt bei der Wahl der Spiegelreflexkamera eine ausschlaggebende Rolle. Bei den gängigen DSLR-Kameras liegt sie zwischen 18 und 24 Megapixeln.
Übrigens: Je höher der ISO-Wert der Spiegelreflexkamera ausfällt, desto weniger Licht benötigen die Nutzer beim Fotografieren. Dementsprechend lässt sich die Belichtungszeit reduzieren.

 

Suchen Hobbyfotografen nach einer guten Kamera für Urlaubsaufnahmen, empfiehlt sich ein robustes und handliches Modell. Eine gute Verarbeitung und eine einfache Bedienung sind wichtige Kaufkriterien für die Spiegelreflexkameras. Geräte für Einsteiger sind in der Regel aus Kunststoff gefertigt. Professionelle Modelle bestehen aus Magnesium. Das Material ist widerstandsfähig, bringt jedoch nur ein geringes Gewicht auf die Waage.

 

Beim Kauf der Spiegelreflexkamera ist es sinnvoll, auf eine Abdichtung gegen Schmutz, Staub und Wasser zu achten. Umwelteinflüsse können den empfindlichen Bildsensor stören oder sogar beschädigen. Wichtig ist, dass die Kamera gut in der Hand liegt. Ebenfalls sollte der Auslöser problemlos erreichbar sein. An den Griffflächen empfiehlt sich eine Gummibeschichtung, um sicheren Halt zu ermöglichen.

 

Klassisch, kompakt oder modern: bei Spiegelreflexkameras stehen mehrere Typen zur Auswahl

Spiegelreflexkameras finden Kaufinteressenten in Fachmärkten oder im Online-Handel. Hier können sie oftmals zwischen verschiedenen Modellen auswählen. Den Klassiker stellen die digitalen Spiegelreflexkameras dar: Mit einem digitalen Bildsensor ausgestattet, werden sie auch als DSLR bezeichnet. In der Mechanik ähneln die Geräte den analogen Kameras. Dabei können sie mit bestimmten Vorteilen punkten, haben aber auch einige Nachteile:

 

+ gute Bildqualität

+ Anpassung durch Wechselobjektive

+ leistungsstarker Autofokus

+ schnelle Schärfeerkennung

 

- aufgrund der Größe wenig handlich

- vergleichsweise hohes Gewicht

- manuelle Einstellungen für Laien kompliziert

- empfindlich für Schäden

 

Wer eine leichtere und kompaktere Alternative sucht, ist mit einer spiegellosen Systemkamera gut beraten. Laut spiegelreflexkamera.com weist sie im Vergleich zur Kompaktkamera eine deutlich bessere Bildqualität auf. Dafür können sich die kompakten Spiegelreflexkameras als Fotoapparate für die Allgemeinheit etablieren. Die Preise reichen von 50 bis zu 500 Euro, wobei die Ausstattung sich auf die Kosten auswirkt.

 

Passionierte Fotografen, die von hochwertigen Urlaubsaufnahmen am Strand träumen, sollten zu einem wasserdichten Gerät greifen. Gute Unterwasserkameras eignen sich hervorragend, um Bilder nicht nur am, sondern auch im Wasser aufzunehmen.

 

Pixabay.com © Alexas_Fotos CCO Public Domain

Neben der digitalen Spiegelreflexkamera sind zahlreiche weitere Modelle auf dem Markt. Für Einsteiger eignet sich eine günstige Kompaktkamera. Von einer hohen Bildqualität profitieren passionierte Fotografen, die sich für eine spiegellose Systemkamera entscheiden.

 


Tipp:

Wer auf einen besonders großen Zoom wert legt, sollte eine Bridgekamera wählen. Optisch ähneln die Modelle klassischen Spiegelreflexkameras, verfügen jedoch über ein größeres Gehäuse. Die Geräte können mit einem leistungsfähigen Bildstabilisator aufwarten. Dieser verhindert ein Verwackeln der Bilder bei großer Entfernung. Mitunter können die Kameras mit einer 60fachen Vergrößerung punkten.


 

Wie viel darf eine Spiegelreflexkamera kosten?

Die Preise können sich bei Spiegelreflexkameras ebenso gravierend unterscheiden wie Bildqualität und Ausstattung. Die Kosten für die Modelle waren in früheren Zeiten so hoch, dass sie ausschließlich für Berufsfotografen infrage kamen. Mittlerweile finden sich auf dem Markt erschwinglichere Geräte, die auch Hobbyknipsern Freude bereiten können. Die Preisspanne reicht von 50 bis über 20.000 Euro. Für wen sich welche Kameras eignen, zeigt die folgende Tabelle:

Einsteigermodell Mittelklasse

Profi-Kamera

Für Einsteiger empfehlen sich Spiegelreflexkameras für unter 700 Euro. Die Mehrzahl der Geräte ist leichter als Profi-Kameras. Dementsprechend profitieren die Nutzer von einer unkomplizierten Handhabung und übersichtlichen Funktionen.

Für fortgeschrittene Fotografen und für den semiprofessionellen Einsatz eignen sich Spiegelreflexkameras zwischen 700 und 1.500 Euro. Sie sind im Vergleich zu den Einsteigermodellen schwerer, robuster und deutlich lichtempfindlicher. In der Dämmerung oder bei Nachtaufnahmen zeigen sie ihre hohe Qualität. Zusätzlich erlauben sie schnelle Serienaufnahmen.

Modelle für professionelle Aufnahmen sind ab 1.500 Euro zu finden. Neben einem besonders stabilen Aufbau warten sie mit einem Schutz gegen Umwelteinflüsse, beispielsweise Spritzwasser, auf. Weitere Vorzüge bestehen in der schnellen Serienbildfunktion, den individuellen Einstellungsoptionen sowie der üppigen Zubehörpalette. Große Monitore und Bildsensoren mit mehr als zehn Megapixeln zeichnen die Profi-Geräte aus.

 

Wer hochqualitative Fotos aufnehmen will, dafür aber kein kleines Vermögen ausgeben will, kann eine gute Spiegelreflexkamera als Auslaufmodell erstehen. Modelle, die bereits ein bis zwei Jahre im Handel sind, können bis zu 50 Prozent reduziert sein.

 

Also es lohnt sich: Vergleichen, durchsuchen, sparen! Schnäppchenhelden.de